Aktuelle Meldungen
Rathauserstürmung

Höflichkeit zwingt Büttner in die Knie
Kölner Rundschau von Schmitze Pitter, 04.03.11
BAD MÜNSTEREIFEL - Große Gegenwehr setzte Münstereifels Bürgermeister Alexander Büttner dem Ansturm der Jecken nicht entgegen. In den 1960er Jahren hatte Gottfried Schlierf die Leiter ans Rote Rathaus gestellt. Gestern wurde diese schöne Tradition wieder belebt. Doch eine schlichte Leiter kam gar nicht in Frage. Es musste schon ein Belagerungsturm sein. Die Rot-Weißen aus Iversheim waren gleich in Kompaniestärke in die Kurstadt eingerückt. Im Tross waren auch handfeste Ritter, die ihren Prinzen Herbert I. (Hoetgen) bei der Erstürmung des Rathauses Geleitschutz gaben. Prinz Herbert war wild entschlossen und kletterte den Belagerungsturm hoch. Oben wartete Cowboy Alexander Büttner, der den Rathausschlüssel fest umklammerte. „Da könnt ihr noch so lange trommeln und krakeelen. Den Schlüssel bekommt ihr nicht", rief der Bürgermeister keck. Da hatte er allerdings die Rechnung ohne den Iversheimer Prinzen gemacht. Herbert I. ist ein Prinz alter Schule. Er versuchte es lieber mit Höflichkeit statt Körperkraft. „Lieber Bürgermeister, gib den Schlüssel ab", bat er. Und Büttner erbarmte sich. Schwupps, war der Schlüssel weg. Jetzt regieren die Iversheimer bis Aschermittwoch im Roten Rathaus. Und wer die Rot-Weißen kennt, weiß, dass dort jetzt jeden Tag Party ist.Zuvor hatte es - wegen Irritationen im Vorfeld der Veranstaltung - Treueschwüre gegeben. „Bubbelsbröder"-Präsident Robert Nolte freute sich, dass die Rathauserstürmung jetzt unter der Regie des karnevalistischen Stammtischs, also aller elf Vereine, „mehr Pfiff" bekommen habe. Und tatsächlich, Hunderte von Jecken hatten Spaß ohne Ende.
Ehrenamtpreisträger 2010

Verleihung des Ehrenamtspreises des Bürgermeisters
Auch in diesem Jahr überreichte Bürgermeister Alexander Büttner erneut den Ehrenamtspreis des Bürgermeisters für bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement im Sinne der Bürgerstadt Bad Münstereifel an drei BürgerInnen bzw. Institutionen unserer Stadt. Der Ehrenamtspreis dient als Zeichen der Anerkennung und ist mit einem finanziellen Zuschuss aus den Verfügungsmitteln des Bürgermeisters zur Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit verbunden. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr:
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Rolf Frings, Bad Münstereifel
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Dr. Manfred Crueger, Bad Münstereifel und
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Das Projekt „Partizipation von Jugendlichen"
Herr Rolf Frings
Seit seiner Jugend ist Herr Rolf Frings dem Fußball als Aktiver verbunden, zunächst im CfR Bad Münstereifel und nach der Fusion im SV Bad Münstereifel-Iversheim. Seit ca. 1975 ist Herr Frings Mitglied des Vorstandes der Spielvereinigung Bad Münstereifel-Iversheim 1925 e.V.. Über 35 Jahre galt sein Einsatz der Jugend als Jugendbetreuer oder Trainer. Sein Engagement, welches er für die Jugendarbeit im Sportverein eingebracht hat, geht weit über das Normale hinaus. Unter anderem hat er jahrelang mit sehr viel privatem Zeitaufwand Jugendfreizeiten organisiert und oft auch großzügig finanziell unterstützt. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Vereinsleben aufrechterhalten blieb. Er war und ist die Seele des Vereins. Von 1983 bis 1992 war Herr Frings Vorsitzender des Sportvereins, derzeit ist er 2. Vorsitzender.
Seit dem 1. Januar 1963 ist Herr Frings Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Münstereifel, Löschgruppe Bad Münstereifel und seit dem 04.07.2006 Mitglied in der Ehrenabteilung. Sein Dienstgrad war „Unterbrandmeister".
Herr Frings war selbständiger Bezirksschornsteinfegermeister.
Da Herr Frings heute Abend einige tausend Kilometer entfernt weilt, nimmt stellvertretend der langjährige Geschäftsführer des Vereins und Weggefährte von Rolf Frings, Herr Horst Doppelfeld, den Preis entgegen.
Herr Dr. Manfred Crueger
Herr Dr. Manfred Crueger ist seit über 18 Jahren Vorsitzender des Vereins „Konzerte am Wallgraben - Konzert- und Theaterfreunde e. V."
Nach einer Vorlaufphase als Regiebetrieb der Stadt Bad Münstereifel von 1984 bis 1989 wurde der Verein am 14. Juni 1989 gegründet. Herr Dr. Crueger war einer der 14 Gründungsmitglieder. Im ersten Vorstand des Vereins nahm er das Amt des Beisitzers wahr.
Als der 1. Vorsitzende, Stadtdirektor Armin Ahrendt, über zwei Jahre nach der Vereinsgründung eine neue berufliche Aufgabe nach der Wiedervereinigung Deutschlands in Sachsen aufnahm, wurde Dr. Crueger Ende Januar 1992 zum neuen Vorsitzenden des Vereins gewählt.
Die Konzertreihe „Konzerte am Wallgraben" ist seit nunmehr gut 25 Jahren nicht nur fester Bestandteil im kulturellen Angebot des Staatlich anerkannten Kneippheilbades Bad Münstereifel, sondern die meist sechs Konzerte zählen auch stets zu den kulturellen Highlights im Jahresveranstaltungskalender der Region.
Dank des unermüdlichen Einsatzes von Dr. Manfred Crueger und seiner vielfältigen Kontakte in die einschlägige Kulturszene gelingt es dem Verein Jahr für Jahr, hochkarätige Künstlerinnen und Künstler für ein Engagement in Bad Münstereifel zu verpflichten.
Dabei „im Budget zu bleiben" ist Jahr für Jahr eine Herausforderung, die Herr Dr. Crueger gekonnt meistert. Es ist insbesondere auch dem großzügigen finanziellen Engagement von Unternehmen, Einrichtungen sowie Privatpersonen zu verdanken, dass die KAW schon so lange erfolgreich die Musiklandschaft bereichern.
So ist es immer gelungen, neben Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen und Besuchern unserer Stadt auch viele Freunde der Konzertreihe im regionalen und überregionalen Umfeld des Kreises Euskirchen und dessen Nachbarkreisen bis nach Rheinland-Pfalz hinein zu gewinnen.
Dieses erfolgreiche ehrenamtliche Engagement war vermutlich auch mit Grund dafür, dass Herr Dr. Crueger im Oktober 2010 zum Vorsitzenden des Vorstandes des Vereins „Kölner Kammerorchester e. V." gewählt wurde.
Projekt „Partizipation von Jugendlichen"
Das Projekt „Partizipation von Jugendlichen" verfolgt das Ziel, Kommunalpolitik nach den Bedürfnissen von Jugendlichen zu gestalten unter Beteiligung junger Menschen unserer Stadt.
Im Mai 2009 fand hierzu ein Workshop unter der Leitung von Frau Professor Michel, Fachhochschule Dortmund, mit Führungskräften der Stadtverwaltung statt. Den Kontakt zu Frau Prof. Michel hatte Herr Bernd Schuster, der sich in der Zukunftswerkstatt engagierte, hergestellt.
Im Herbst 2009 hatten darüber hinaus Schüler des Grundkurses Sozialwissenschaften des St. Michael Gymnasiums unter Leitung von Herrn Axel Gehring in einem Bürgerantrag dem Rat der Stadt Bad Münstereifel einige Vorschläge zur Attraktivierung der Stadt unterbreitet.
Beide Ansätze mündeten in eine von Frau Prof. Michel begleitete Focusgruppenbefragung von Schulklassen in den weiterführenden Schulen der Stadt, die auch durch Schülerinnen und Schüler des St. Michael Gymnasiums sowie der Friedrich-Haass-Gemeinschaftshauptschule durchgeführt wurden. Die Ergebnisse der Befragung wurden dem Rat der Stadt Bad Münstereifel vorgestellt und auf der 15. Konferenz für Armut und Gesundheit am 4. Dezember 2009 in Berlin vorgestellt.
Der Focusgruppenbefragung schloss sich eine Gesamtbefragung der Schülerschaft an weiterführenden Schulen in Bad Münstereifel sowie der Bad Münstereifeler Schülerinnen und Schüler an den Berufskollegs im Kreis Euskirchen an, deren Ergebnisse demnächst ebenfalls vorliegen werden. Sie dürften nahe an den Resultaten der Focusgruppenbefragung liegen.
Bei dieser Befragung zeigte sich in den Bereichen Mobilität, Freizeit, Stadt und Umwelt, Schule und Einkaufsmöglichkeiten der größte Bedarf an Verbesserungen/Veränderungen in Bad Münstereifel.
Anschließend bildete sich eine offene Arbeitsgruppe, ähnlich der Zukunftswerkstatt, die sich mit verschiedenen Ergebnissen der Befragung befassten. Beteiligt waren hierbei Vertreter der Verwaltung, erwachsene Bürger der Stadt und die Jugendlichen selber. Die Moderation übernahmen Bernd Schuster und Otfried Matthäi ehrenamtlich.
In diese Arbeitsgruppen neuen Schwung zu bringen, ist die Aufgabe der kommenden Wochen und Monate. Der heute vergebene Ehrenamtspreis soll alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter für ein besseres Mitwirken und Mitgestalten junger Menschen an der Entwicklung der Stadt Bad Münstereifel motivieren, mit langem Atem mit- und weiterzumachen.
Erstes verbindendes Ziel soll die Durchführung eines Wettbewerbs im kommenden Jahr sein, in dem jungen Menschen Projekte bzw. Konzepte für eine gute Stadtentwicklung aus ihrer Perspektive vorstellen, bewerten und dann zusammen mit Rat, Verwaltung sowie Bürgerschaft Zug um Zug umsetzen.
Kurz: Echte, sichtbare Beteiligung, die dem Grundsatz „fördern und fordern" gerecht wird und dokumentiert, dass die Schulstadt Bad Münstereifel ein Gemeinwesen aller Generationen ist - „Bürgerstadt" im besten Wortsinn.
ProjektteilnehmerInnen:
die Jugendlichen Nina Burau, Leon Heinen, Lukas Heinen, Marcel Hövels, Jan Lorenzen und Karlotta Schlösser sowie die Moderatoren Otfried Matthäi und Bernd Schuster und der Lehrer Axel Gehring.
Rolli Frings ist die Seele des Vereins
Peter W. Schmitz, Kölner Rundschau vom 16. Dezember
BAD MÜNSTEREIFEL. Nach der letzten Ratssitzung des Jahres können Politiker sowie Bürgermeister Alexander Büttner und sein Verwaltungsteam abschalten und die finanziellen Sorgen der Stadt einmal kurz vergessen. Dann steht die Verleihung des Ehrenamtspreises im schmucken historischen Ratssaal auf dem Programm. Und alle jahre wieder stehen dort Menschen, die Großes für die Allgemeinheit geleistet haben. Einer von ihnen konnte nicht dabei sein. Rolli Frings war in Kanada. Für ihn nahm dessen sportlicher Weggefährte Horst Doppelfeld die Auszeichnung entgegen. Bürgermeister Büttner erklärte, dass Frings zunächst als Fußballer für CfR Bad Münstereifel aktiv gewesen sei. Nach der Fusion lief er für SV Bad Münstereifel-Iversheim auf. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn war der ehemalige Bezirksschornstein-Fegermeister als Trainer, Jugendbetreuer und Vorstandsmitglied im Einsatz. Büttner: "Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Vereinsleben aufrechterhalten blieb. Rolf Frings ist die Seele des Vereins." Verdienste im kulturellem Bereich hat sich Dr. Manfred Crueger verdient. Er führt seit 18 Jahren den Verein "Konzerte am Wallgraben" Regie. Als der damalige Vorsitzende, Stadtdirektor Armin Ahrendt, im Dezember 1991 Bürgermeister im sächsischen Hoyerswerda wurde, hieß es: Dr. Crueger übernehmen Sie! Das tat er - und wie. Büttner: "Die sechs Konzerte am Wallgraben zählen jedes Jahr zu den kulturellen highlights der Stadt. Das liegt nicht zuletzt am unermüdlichen Einsatz von Herrn Crueger." Und dessen gute Arbeit hat sich offenbar herumgesprochen. Im Oktober wurde er zum Vorstandsvorsitzenden des Vereins "Kölner Kammerorchester" gewählt. Es begann mit einem Bürgerantrag. Den stellte allerdings der Grundkurs Sozialwissenschaften des St.-Michael-Gymnasiums. Ein Novum in Bad Münstereifel. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Axel Gehring hatten Nina Burau, Leon und Lukas Heinen, Marcel Hövels, Jan Lorenzen und Karlotta Schlösser eine Umfrage unter Münstereifeler Schülern gemacht. Die sollten ihre Wünsche und Kritik in Sachen Mobilität, Freizeit, Stadt, Umwelt. Schule und Einkaufsmöglichkeiten kundtun. Die Ergebnisse stellten sie den Politikern vor. Jetzt steht das Thema in einer Arbeitsgruppe, der auch Erwachsenen angehören, an. Sie wird von Otfried Matthäl und Bernd Schuster moderiert. 2011 soll ein Wettbewerb initiiert werden. Junge Menschen sollen Projekte und Konzepte für eine gute Stadtentwicklung präsentieren. Büttner betonte, dies dokumentiere, dass eine Schulstadt ein Gemeinwesen aller Generationen sei - "eine Bürgerstadt im besten Wortsinn." (pws)
Holzstrom heizt bald das Eifelbad
Von Daniela Martinak, Kölner Rundschau vom 18.11.10
Das Eifelbad in der Kurstadt wird bald mit Holz beheizt: Eine Holzvergaseranlage soll künftig die Wärme liefern. Die Stadt erhofft sich eine fünfstellige Kosteneinsparung pro Jahr - und die Umwelt profitiert auch.
Bad Münstereifel - Das Eifelbad in der Kurstadt soll bald mit Holz beheizt werden. Aber keine Sorge, niemand muss befürchten, nach Rauch zu riechen, wenn er das Schwimmbad betritt. Bald soll nämlich eine so genannte Holzvergaseranlage im hinteren Bereich des Parkplatzes am Eifelbad platziert werden.
Nein, ein Schritt zurück sei dies keinesfalls. „Im Gegenteil. Wir schaffen neue Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft und der Umwelt tun wir auf diese Weise auch etwas Gutes", betonte Wirtschaftsförderer Josef Laqua gemeinsam mit Netzwerkmanager Julien Uhlig. Bürgermeister Alexander Büttner freut sich: „Ich bin mir sicher, dass das eine gute Sache ist. Wir werden eine fünfstellige Summe einsparen, also etwa 20 bis 30 Prozent unserer bisherigen Kosten."
In drei nebeneinander platzierten Containern von vier Metern mal 1,50 Meter Größe wird das Holzgas erzeugt und in Energie umgewandelt. In den Containern sollen Resthölzer von Schwachhölzern wie Fichten und Tannen energetisch nutzbar und zu Strom und Wärme umgewandelt werden. Holzvergasung wurde bereits zurzeit des Zweiten Weltkriegs genutzt. „Damit wurden Fahrzeuge betrieben. Die Technik ist also nicht so ganz neu. Was neu ist, ist der industrielle Maßstab", berichtet Laqua.
Die Container sollen einmal pro Woche mit Holzschnitzeln befüllt werden. In der Anlage wird das Holz bei etwa 1.400 Grad im Glutbett vergast. Über den Gasmotor wird das entstehende Schwachgas in Strom und Wärme umgewandelt.
Ganzjahresbetrieb angestrebt
Diese Art von Stromerzeugung sei allerdings nur für größere Unternehmen oder Anlagen von Vorteil. „Die Holzstromgewinnung ist optimal, um den Grundwärmebedarf zu decken. Eine derartige Anlage immer wieder an- und abzuschalten, ist teuer. Wir setzen auf ganzjährige Wärmeabnahme", so der Manager des Netzwerks, Julien Uhlig. Die Anlage sei getestet und funktioniere gut.
Das Netzwerk Holzstrom stellt sich am 19. November ab 9 Uhr in Bad Münstereifel der Öffentlichkeit vor. Im Rathaus können sich Interessierte direkt an die zuständigen Wissenschaftler und Mitglieder wenden.
DSL im Höhengebiet
Kölner Rundschau, MONTAG, 2. AUGUST 2010 von Paul Düster

Lückenschluss auf dem Datenhighway
Die Stadt Bad Münstereifel und die Telekom schließen Kooperation für drei Ortsteile
„Der weiße Fleck auf der Datenautobahnlandkarte im Gemeindegebiet von Bad Münstereifel wird bald der Vergangenheit angehören", freute sich Bad Münstereifels Bürgermeister Alexander Büttner bei der Unterschrift des nun insgesamt vierten Kooperationsvertrags zwischen der Telekom und der Stadt Bad Münstereifel. Wenn die Baumaßnahmen wetterbedingt nicht unterbrochen werden müssen, könnten die Bewohner der Münstereifeler Ortsteile Rupperath, Hünkhoven und Odesheim schon im Frühjahr 2011 beim surfen im Internet in den Genuss von schnellen DSL-Leitungen kommen. Alexander Büttner sprach von einer Erfolgsgeschichte:
»Der weiße Fleck
auf der Datenautobahn-
Landkarte
wird bald
der Vergangenheit
angehören.«
ALEXANDER BÜTTNER
„Die Zusammenarbeit zwischen der Telekom, der Stadtverwaltung und natürlich auch mit den betroffenen Bürgen lief einfach perfekt." Auch die Leiterin für den Vertrieb „Wohnungswirtschaft und Kommunen" bei der Telekom, Anngret Podschelni, zeigte auf, dass es aufgrund der guten Zusammenarbeit sehr gut voran gegangen sei: „Als wir 2007 den ersten Kooperationsvertrag geschlossen haben, hatten wir mit dem Breitbandnetz eine Abdeckungvon 84 Prozent. Jetzt sind wir bei einer 99-prozentigen Anschlussmöglichkeit. Man muss sagen, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Münstereifel ein sehr gutes Beispiel für den Breitbandausbau im ländlichen Gebiet ist." Rund 3600 Meter Glasfaserkabel werden nötig sein, damit die betroffenen 260 Haushalte Zugang zum schnellen Netz erhalten. Telekom-Techniker Georg Theißen: „Dabei werden 1200 Meter Leerrohr verarbeitet, die Kosten dafür tragen die Stadt und die Bürger." Zu Baubeginn hatte der Techniker noch Bedenken, ob der Zeitplan eingehalten werden kann: „Als wir 2007 angefangen haben, war ich skeptisch wegen der vielen Berge und den enormen Strecken, die wir zurücklegen mussten. Aber durch die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und einem als Konzertmeister agierenden Bürgermeister Büttner lief alles blendend", war Theißen voll des Lobes über die Zusammenarbeit mit dem ersten Bürger des Kurstädtchens.
»Als wir 2007 angefangen
haben,
war ich skeptisch
wegen der vielen
Berge. «
GEORG THEISSEN
Münstereifels Wirtschaftsförderer Josef A. Laqua freute sich ebenfalls über die weitere Kooperation zwischen der Telekom und der Eifelkommune: „Heutzutage kann ein leistungsfähiger Internetzugang ausschlaggebend dafür sein, ob ein Standort für Familien oder Unternehmen attraktiv ist. Ich hatte schon mehrere Gespräche mit Leuten aus Köln, die ihr Büro in die Eifel verlegen wollen - aber nur dann wenn sie einen schnellen Internetzugang haben können." Um schneller voran zu kommen, wurden die hochmodernen Glasfaserkabel nicht zwangsläufig in den Trassen der alten Telekom-Kupferleitungen verlegt: „Wenn es sinnvoll war, einen bebauten Raum oder eine Straße zu umgehen, sind wir teilweise den leichteren, aber auch längeren Weg gegangen", erklärte Telekom-Techniker Gerd Wolter.
Eröffnung und Übergabe der Mensa des Schulzentrums
Im zeitigen Frühjahr diesen Jahres wurde mit den Umbaumaßnahmen zur Einrichtung der Mensa im Schulzentrum Bad Münstereifel begonnen. Umfangreiche Installationsarbeiten mussten durchgeführt werden, bis die neue Küche montiert werden konnte.
Eine verschiebbare Schallschutztüre trennt den Aufenthaltsraum von dem eigentlichen Küchentrakt. Damit eine ebenerdige Anlieferung zur Küche möglich wurde, musste eine neue Zuwegung angelegt werden.
Wir haben hier in die Zukunft unserer Kinder investiert, so Bürgermeister Alexander Büttner bei der Übergabe der neuen Mensa am 28. Juni 2010.
Auch Bad Münstereifel liefert Strom ins Netz
Bürgermeister Alexander Bütner, Lothar Römer, Horst Fischer sowie Anton Lanzerath bei der Übernahme der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Sporthalle Hoverath
Neben dem Dorfgemeinschaftshaus in Effelsberg und der Grundschule in Arloff wurde nun auch auf der Sporthalle in Houverath eine Photovoltaikanlage installiert. Mit 700 m² Dachfläche, die insgesamt für die Photovoltaikanlagen zur Verfügung gestellt wurden, bietet Bad Münstereifel einen wichtigen Beitrag zur „Klimapflege". Zudem konnten die Dächer im Rahmen dieser Maßnahme saniert und für die Zukunft wetterfest gemacht werden.
Wettbewerb Autobahnschild
„Autobahnschild"
Not macht erfinderisch, Not schweißt zusammen
Jeder kennt die Hinweisschilder an den Autobahnen, die auf die Highlights der Regionen hinweisen. Bisher gibt es ein solches Hinweisschild auf Bad Münstereifel noch nicht. Dies soll nun anders werden. Künftig soll an der A1 ein touristisches Hinweisschild auf die historische Altstadt von Bad Münstereifel hinweisen. Für eine Nothaushaltskommune wie Bad Münstereifel ist das wohl kein leichtes Unterfangen. Doch: „Not macht erfinderisch, Not schweißt zusammen", so Bürgermeister Alexander Büttner. Und so entstand die Aktion „Autobahnschild".
Köpfe 2009 beim Bürgermeister Alexander Büttner zu Gast
Für den 29. April hatte Bürgermeister Alexander Büttner bereits zum dritten Mal Bürgerinnen und Bürger aus Bad Münstereifel, die im vergangenen Jahr für besondere Leistungen ausgezeichnet worden waren, eingeladen.
Ehrenamtspreis 2009
Im Jahre 2006 habe ich den Ehrenamtspreis für verdiente Mitbürger ins Leben gerufen. Viel Engagement unserer zahlreichen Mitbürgerinnen und Mitbürger soll auch der Öffentlichkeit nicht verborgen bleiben und anspornen, sich ebenso engagiert für die ehrenamtliche Arbeit einzubringen.
| 2009 | Herr Prof. Hendrichs | Eifelverein |
| 2009 | Herr Hubert Roth | Aktivkreis Handel, Handwerk und Gewerbe |
| 2009 | Herr Johannes Brühl | langjährige Ratsmitgliedschaft und ehrenamtl. Bürgermeister |
| 2008 | Herr Karl Brühl | Freiwillige Feuerwehr |
| 2008 | Herr Wilfried Lemper | Betreiberverein Alte Schule Rupperath |
| 2008 | Herr Michael Dormagen | Karneval, örtl. Kultur- und Gemeinschaftsleben |
| und regionale Brauchtumspflege | ||
| 2007 | Herr Helmut Ruß | Dorfverschönerungsverein Iversheim |
| 2007 | Frau Elke Andersen | Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit |
| 2007 | Herr Josef M. Ohlert | Aufarbeitung der Stadtgeschichte |
| 2006 | Herr Werner Fischer | Jugendarbeit |
| 2006 | Herr Armin Ahrendt | Friedrich-Joseph-Haass-Gesellschaft e.V. Bad Münstereifel |
| 2006 | Herr Werner Ohlert | Piéla |
Rathauserstürmung im Schnee
Am Altweiber-Donnerstag war es bitterkalt und somit habe ich mich schnell ergeben und übergab den Rathausschlüssel Prinz Christa I. aus Kalkar.
Alaaf!!!
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